Nachrichten aus dem Hegering Lahnstein

Hegeringversammlung
Pünktlich um 19:00 eröffnete die Bläsergruppe Marksburg die Hegeringversammlung des Hegerings Lahnstein. Hegeringleiter Werner Wieland begrüsste alle Anwesenden besonders aber den Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz, die Vorsitzende des Jagdverbandes Rhein-Lahn, Angela Warkentin, Dr. Dietze und Andrea Zöller von Kreisveterinäramt.

Bevor zur Tagesordnung übergegangen wurde erhoben sich alle Anwesenden zur Totenehrung.
Beim Jahresrückblick wurde ein Kinobesuch hervorgehoben bei dem etwa 100 Anwesende sich den Film "Wem gehört die Natur" gesehen haben.Beim Hegeringschießen war die Teilnahme sehr schwach und Werner Wieland bat um eine höhere Teilnahme in diesem Jahr.Anschliessend wurde wurde Herr Alfred Puff für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.

KJM Rüdiger Klotz erinnerte nochmal an die Wichtigkeit der scharfen Bejagung von Wildschweinen aufgrund der ASP. Letztes Jagdjahr wurden nur 50-55% der Strecke erlegt wie im Jahr davor. Einer der Gründe sei, so Rüdiger Klotz, der lang anhaltende Sommer bei dem Frischlinge verdurstet sind und der plötzliche Wintereinbruch. Auch wenn die Aufwandsentschädigung nur für Frischlinge bis 30Kg zählt empfiehlt Rüdiger Klotz die Beprobung auch bei stärkeren Säuen. Er erinnerte auch an die Pflicht Füchse zu beproben bzw. eizusenden. Desweiteren müssen die Abschusspläne bis 31 März bei der UJB eingereicht sein. Herr Klotz mahnte auf erhöhte Vorsicht bei der Besteigung der Hochsitze. Bekanntlich sind einige Hochsitze vorsätzlich zerstört worden und es ist anzunehmen das noch weitere Straftaten begangen werden. Die Polizei ermittelt noch.

Die Vorsitzende des KJV Angela Warkentin bedankte sich nochmal bei den Beteiligten für die Senkung der Jagdsteuer und sagte das das noch nicht alles sein kann. Die Nutzungsvereinbarungen für den Schießstand Am Hirschel ist mit den drei Vereinen geschlossen worden so das auch da Rechtssicherheit besteht. Bei der Jungjägerausbildung hat es auch Änderungen gegeben. Der Langjährige Lehrgangsleiter Klaus Weber ist ausgeschieden. „Er ist in den Wohlverdienten Ruhestand getreten“ so Angela Warkentin. Neuer Lehrgangsleiter ist Rouven Stotz. Angela Warkentin bat weiterhin an das Rebhuhn und Kaninmonitoring teilzunehmen. In Kastelaun wird ein Schwarzwildgatter für die Hundeausbildung entstehen. Der Betrieb ist für 2020 vorgesehen.

Dr. Dietze erläuterte die Maßnahmen anhand der eigenen Übung in Schönborn und wies darauf hin, das die frühzeitige Erkennung das A und O ist. Frau Andrea Zöller betonte die Wichtigkeit der sauberen Probe. Es müssen 50 Gramm sein damit auch bei erster positiven Probe eine Gegenprobe gemacht werden kann. Sie erläuterte ausführlich wie die Beprobung im Labor erfolgt.

Die Trophäenbewertung fand diesmal nur nach in Augenscheinnahme statt. Den besten Keiler schoss Marcel Fries aus Osterspey Der besten Rehbock kam aus dem Revier Wiesenbach von Tim Bramkam.

Es folgte ein Interessanter Vortrag von Thorsten Blunk über die aktuelle Nachtsichttechnik. Er referierte über die Unterschiede von Nachtsichtgeräte und Wärmebildgeräte und ihrer Funktionsweise. Das Nachtzielgeräte nicht zugelassen sind und auch die Vorrichtung zum Befestigen an der Waffe verboten ist wurde nochmal betont. Zum Beobachten und Ansprechen von Wild sind sie allerdings gestattet. Der Vortrag endete mit einer teilweise lebhaften Diskussion zum Thema Freigabe der Nachtzielgeräte zur Jagd.
Die Versammlung endete um 21:15 Uhr.

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