Allgemeine Nachrichten

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Mentoren gesucht

Beim diesjährigen Jägerkurs werden noch dringend zwei Mentoren gesucht. Die Kreisverwaltung hat jetzt den Datenschutz für sich entdeckt und gibt die Liste der gemeldeten Mentoren nicht raus so das auf diesem Weg nach Mentoren gesucht wird.
Wer also noch einen angehenden Jungjäger helfen möchte bitte bei der Schule melden oder kurze Nachricht an mich, ich gebe es gerne weiter.

Kai Lachermund


Fundsache


Am Schiesstand Hirschel ist ein Jagdmesser liegen geblieben. Wer sein Jagdmesser vermisst bitte melden bei:

Christoph Michel
Mobil: 0151 40761786
Mail: michelchristoph1@t-online.de


Erfolg in der Pfalz

Zum ersten Mal und nur eineinhalb Jahren nach der Gründung nahm die Jagdhornbläsergruppe „Rhein-Lahn“ am Landesbläserwettbewerb RLP teil. Neben dem zweiten Platz errang die Gruppe in Bad Dürkheim mit einer Bewertung über 800 Punkten auch die goldene Hornfesselspange in der Königsklasse der B-Hörner. Ein toller Erfolg, der die disziplinierte und hochmotivierte Vorbereitung der Bläser widerspiegelt. Das hochkarätige Teilnehmerfeld in der Wertungsklasse bestand aus insgesamt sieben Mannschaften – fünf aus anderen Bundesländern, die sich noch mal für den zwei Wochen später stattfindenden Bundesbläserwettbewerb testeten, und nur zwei aus Rheinland-Pfalz. Der Sieger in dieser Klasse zeigte mit 974 von 975 möglichen Punkten eine sagenhafte Leistung. Für die junge Formation aus dem Rhein-Lahn-Kreis bleibt also genügend Luft nach oben, um sich zukünftig noch weiter zu verbessern. Ab dem 16. Juli startet ein sechswöchiger und kostenloser Ausbildungskurs für das Fürst-Pless-Horn. Die Übungsabende finden Dienstags von 20 bis 21 Uhr in der evangelischen Kirche der Stiftung Scheuern in Nassau statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, in diesen besonderen Teil des Brauchtums hinein zu schnuppern und vielleicht eine neue Leidenschaft zu entdecken. Wer schon ein Jagdhorn hat, sollte es natürlich mitbringen. Bitte meldet Euch beim Brauchtumsobmann Bernd Lindemann (Tel. und E-Mail) an, damit wir den Ablauf bestmöglich organisieren können. Für erfahrene Bläser stehen natürlich weiterhin alle Türen weit offen, sich der Bläsergruppe anzuschließen.

Bernd Helbach


Kinderstube Natur

Die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit ist im vollen Gange. Ob im Wald oder auf Wiesen und Feldern: Die Natur gleicht einer großen Kinderstube. Der Landesjagdverband Rhein-land-Pfalz e.V. (LJV) appelliert an Erholungssuchende, auf junge Wildtiere besondere Rücksicht zu nehmen. Mit dem Frühling erblickt vielerorts der Wildtier-Nachwuchs das Licht der Welt. Ob Kitze oder Küken von Bodenbrütern oder Jungtiere: sie alle brauchen nun Schutz und Ruhe. El-terntiere reagieren während der Aufzuchtzeit empfindlich auf Störungen. Bei extremen Störungen könnten Elterntiere sogar den Nachwuchs verlassen oder die Fütterungsaktivi-täten einstellen. Rehkitze verbringen zum eigenen Schutz viele Stunden alleine liegend im hohen Gras. Das Muttertier ist aber stets in der Nähe. Rebhuhnküken sind beispiels-weise sehr auf die wärmende Obhut der Rebhuhnhenne angewiesen, denn bei niedrigen Temperaturen ist das alleingelassene Küken lediglich wenige Minuten überlebensfähig. Daher appelliert der LJV an alle Naturnutzer, sich rücksichtsvoll zu verhalten – und vor al-lem während der Morgen- und Abendstunden unbedingt auf den Wegen zu bleiben. Hunde sollten im direkten Einflussbereich des Menschen bleiben. „In jedem Hund steckt noch der Wolf. Wenn der Jagdinstinkt erst geweckt wird, sind auch die besten Manieren schnell vergessen”, sagt LJV-Präsident Dieter Mahr. Auch die Jagd ruht derzeit größten-teils, um Störungen weitestgehend zu vermeiden. Beim Umgang mit aufgefundenem Jungwild ist Umsicht angebracht. Spaziergänger soll-ten sich zügig und geräuschlos entfernen und das „Findelkind“ keinesfalls anfassen, son-dern an der jeweiligen Fundstelle belassen. Gesunde Jungtiere werden erst durch Men-schengeruch zu hilflosen Waisen. In aller Regel halten sich die Elterntiere in der Nähe auf und kehren zurück, sobald sich der Mensch entfernt. Junghasen beispielsweise, die durch ihre Farbe gut getarnt sind und in den ersten Lebenstagen keine Witterung abgeben, werden zum Schutz vor Fressfeinden in der Sasse, einer Bodenmulde, abgelegt. Dort har-ren sie in typischer Hasenmanier mit angelegten Löffeln reglos aus. Die Häsin sucht ihren Nachwuchs nur zwei- bis dreimal täglich zum Säugen auf. Finder sollten im Zweifelsfall einen ortsansässigen Jäger kontaktieren, der den Zustand des Wildtieres genau einschätzen kann.


Jungjäger erhalten Zeugnisse
6 Fachgebiete, 10 Monate Vorbereitung und 6 Prüfer
16 Jagdscheinanwärter traten in diesem Jahr zur Jägerprüfung der Kreisgruppe Rhein Lahn im Landesjagdverband Rheinland Pfalz an und wurden im Bereich Wildbiologie, Tierkunde, Jagdpraxis, Waffenkunde, Hundewesen, Wildkrankheiten und Behandlung von erlegtem Wild und Recht auf Herz und Nieren geprüft.
14 angehende Jungjäger mussten sich vor der Prüfungskommission mit dem letzten Teil, der mündlichen und praktischen Prüfung, beweisen. Vorausgegangen war die Schießprüfung mit dem jagdlichen Schießen mit Büchse und Flinte, die leider 2 Teilnehmer nicht bestanden, und die schriftliche Prüfung.
Mit erstaunlich gutem Ergebnis, freut sich Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz, was beweist das die Ausbilder gute Arbeit geleistet haben.
Die Lehrgangsbeste war mit der Note 1,33 Alexandra Hasselbach – Minor.
Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz gratulierte ihnen im Namen der Prüfer und der gesamten Kreisgruppe und betont das der Jäger der Anwalt der Natur und des Wildes ist. Mit der Prüfung seien die Grundlagen gelegt, so der Prüfungsleiter, jetzt beginne das Lernen in der Praxis.
Die Kreisgruppenvorsitzende Angela Warkentin überbrachte die Grüße der Kreisgruppe bedankte sich bei allen Prüfern und Ausbildern und nicht zuletzt bei den Mentoren, die Ihre Reviere, ihre Zeit und ihr Know-how zu Verfügung gestellt haben und hofft das alle neuen Jäger der Kreisgruppe und dem Landesjagdverbandes treu bleiben.


Kai Lachermund


Jahreshauptversammlung des Kreisjagdverbandes
Pünktlich um 19:10 eröffnete die Bläsergruppen des Kreisjagdverbandes die diesjährige Jahreshauptversammlung. Die Kreisvorsitzende Angela Warkentin begrüsste die Anwesenden und die Ehrengäste. Der Landrat Frank Puchtler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und betonte das die ASP nur in Zusammenarbeit zu bewältigen ist. Er bedankte sich für die Übungen die im Bereich Katzenelnbogen stattgefunden haben.

Der Kreistagvorsitzende Matthias Lammert erklärte das die Verwaltungskosten bei der um 50% reduzierten Jagdsteuer gleich sind und das Ziel die Abschaffung sei. Von der Frischlingsprämie sollte mehr gebrauch gemacht werden und hofft das die ASP an uns vorbeigeht.

Die Vorsitzende des KJV Angela Warkentin bedankte sich nochmal bei den Beteiligten für die Senkung der Jagdsteuer und sagte das das noch nicht alles sein kann. Die Nutzungsvereinbarungen für den Schießstand "Am Hirsche"l ist mit den drei Vereinen geschlossen worden so das auch da Rechtssicherheit besteht. Bei der Jungjägerausbildung hat es auch Änderungen gegeben. Der Langjährige Lehrgangsleiter Klaus Weber ist ausgeschieden. „Er ist in den Wohlverdienten Ruhestand getreten“ so Angela Warkentin. Neuer Lehrgangsleiter ist Rouven Stotz. Angela Warkentin bat weiterhin an das Rebhuhn und Kaninmonitoring teilzunehmen. In Kastelaun wird ein Schwarzwildgatter für die Hundeausbildung entstehen. Der Betrieb ist für Frühjahr 2020 vorgesehen.

Dr. Dietze vom Kreisveterinäramt erklärte den Weg der ASP von Afrika zu uns und erläuterte die Maßnahmen anhand der eigenen Übung in Schönborn und wies darauf hin, das die frühzeitige Erkennung das A und O ist. Die Bekämpfung der ASP ist nur mit den Jägern möglich, betonte aber das nicht die Wildschweine hauptverantwortlich für die Ausbreitung ist.

Dr. Ulf Hohmann von Landesforsten RLP referierte über den Risikofaktor Mensch bei der Ausbreitung der ASP und zeigte eindrücklich Fotos von Raststätten bei denen die Mülleimer nicht ausreichend gesichert waren. Je schneller die ASP erkannt wird desto schneller kann sie bekämpft werden.

KJM Rüdiger Klotz erinnerte nochmal an die Wichtigkeit der scharfen Bejagung von Wildschweinen aufgrund der ASP. Letztes Jagdjahr wurden nur 50-55% der Strecke erlegt wie im Jahr davor. Einer der Gründe sei, so Rüdiger Klotz, der lang anhaltende Sommer bei dem Frischlinge verdurstet sind und der plötzliche Wintereinbruch. Auch wenn die Aufwandsentschädigung nur für Frischlinge bis 30Kg zählt empfiehlt Rüdiger Klotz die Beprobung auch bei stärkeren Säuen.
In den 230 Revieren die es im Kreisjagdverbandes gibt wurden 330 Rotwild gestreckt, 160 Dammwild, 230 Muffel, 2500 Schwarzwild und 5100 stück Reh.
Der Schatzmeister Matthias Meister legte des Kassenbericht vor und wurde von den Kassenprüfern mit Dank für hervorragende Arbeit entlastet.

Frank Schäfer bedankte sich bei allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit auf dem Schießstand Hirschel. Er bedankte sich auch bei der Jagdstube Hartenfels für gespendete Sachpreise beim Damenschießen.

Die Trophäenbesprechung wurde dieses Jahr von Klaus Weber, Kurt Plies, Matthias Meister und Rolf Friedrich durchgeführt.

Die besten Rehkronen hatten in diesem Jahr:

Walter Peter Twer mit 101,6 Punkten

Thorsten Krings mit 92,8 Punkten

und Tim Brahmkamp mit 91,2 Punkte.

Bei den Keilerwaffen konnten nur zwei von drei Waffen begutachtet werden da eine angeklebt war.

Martin Bens erzielte 95 Punkte

Franz Josef Kurth 90 Punkte

Beim Muffel ereichte Felix Hochstein 214 Punkte und Udo Rau 210,55 Punkte

Das beste Rotwild kam aus Welterrod von Jan Hollub mit 162,86 Punkte, ein Hirsch im 12-13 Kopf.

Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft bei den Bläsergruppen:

für 5 Jahre:

Angela Warkentin und Melanie Weber

Für 10 Jahre:

Dirk Albus

Für 15 Jahre:

Ulrich Gemmer und Rüdiger Emmerich

Für 20 Jahre:

Ewald Arzbächer, Helmut Bauer und Peter Hamm

Für 30 Jahre:

Alois Gottfried

Für 40 Jahre:

Christina Sprenger

Frau Warkentin bedankte sich nochmal für die von allen Jägern geleistete Arbeit und beendete die Sitzung um 22:30 Uhr

Kai Lachermund


Rupertshofen blüht auf
Mit dem Maßnahmenprogramm "Feld und Wiese" will der Landesjagdverband dem Artenrückgang von Niederwild, Bienen und Insekten entgegenwirken.
Die Jagdgenossenschaft hat auf ihrer Versammlung am 11.03 2019 Daher beschlossen, diese Aktion zu unterstützen indem sie allen Grundstückbesitzern der Gemeinde kostenlos Saatgut zum anlegen einer mehrjährigen Blühfläche zur Verfügung stellen will.
Wenn Ihnen der Hausgarten oder die Rasenfläche zu groß ist oder wenn Sie eine sonstige Fläche in eine blühende Fläche umwandeln wollen, nutzen Sie dieses Angebot.
Die Saatgutmenge wollen wir auf 500g pro Grundstückbesitzer beschränken, um möglichst viele kleine Blühflächen zu bekommen. Die Menge reicht für ca. 500 qm.
Das Saatgut kann ab Anfang Mai bei dem Jagdvorsteher Gerhard Werner, Auf der Klipp 6 abgeholt werden.

Gerhard Werner, Jagdvorsteher


Geschafft! Jagdsteuer halbiert
Kreisgruppe setzt die Senkung durch

Sehr erfreut zeigen sich die Jäger im Rhein Lahn Kreis.
Bei der letzten Kreistagssitzung wurde beschlossen das die Jagdsteuer um 50% gesenkt wird. Nur die wenigsten Landkreise in Rheinland Pfalz erheben noch den maximalen Steuersatz von 20%. Die jetzt vorgenommene Halbierung zeigt eine deutliche Anerkennung der Arbeit und den Aufwand für den Umweltschutz. Im Vorfeld der Sitzung haben sich Vertreter der CDU Fraktion mit der Vorsitzenden der Kreisgruppe Rhein Lahn, Angela Warkentin und Bernd Weber getroffen und sich über die Arbeit der Jäger, insbesondere über den 15 Punkte Plan zur Bekämpfung der ASP informiert.

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