Allgemeine Nachrichten

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Kai.Lachermund@gmx.de


Jägerschlag für 12 Jungjäger

12 Jungjäger, darunter 3 Frauen des Kreisgruppe Rhein Lahn des Jagdverbandes Rheinland Pfalz erhielten am Hubertustag den Jägerschlag.
In stimmungsvoller Atmosphäre eröffneten die Bläsergruppen des Rhein Lahn Kreises unter der Leitung von Uli Stein den Festakt in der Evangelischen Kirche Dachsenhausen. Anschließend hielt die Pfarrerin Astridt Westphal eine bewegende Predigt, gefolgt vom Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz. Rüdiger Klotz ermahnte die Jungjäger die Verantwortung gegenüber dem Wild und der Natur ernst zu nehmen. Die Liebe zur Natur und der Respekt gegenüber dem Wild sei eine Grundlage der Jagd.
Der Kreisjagdmeister ging auf die Legende des „wilden Jägers“ Hubertus ein der nach der Jagd eines Hirsches zwischen den Geweihstange ein leuchtendes Kreuz gesehen hat. Die Jagdhornbläser leiteten den Jägerschlag ein, mit dem der Jungjäger nach bestandener Prüfung offiziell in die Gemeinschaft der Jäger aufgenommen wird. Mit der Aufnahmeformel und den drei Schulterschlägen mit dem Hirschfänger wurden die 12 Jungjäger aufgenommen und die Jägerbriefe überreicht.

Kai Lachermund


1. Weitergeleitet vom LJV

Sehr geehrte Damen und Herren Kreisgruppenvorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren Obleute für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,


uns erreichte das angehängte Angebot der Firma „die-baubu.de“ für Vogelhäuser/Nisthilfen und
Fledermauskästen in Steckbauweise. Die Produkte sind aus FSC-Zertifiziertem
Birkenholz, nicht lackiert und können mit dem LJV-Logo in Digitaldruck versehen werden. Die
Vogelhäuser/Nisthilfen und Fledermauskästen könnten Sie bei Ihren Lernort Natur-Veranstaltungen einsetzen.
Der LJV hätte die Möglichkeit, eine größere Menge der gezeigten Produkte anfertigen zu lassen,
die von den Kreisgruppen direkt bei „die-baubu.de“ bestellt werden könnten. Je
größer die Gesamtbestellmenge, desto günstiger fällt der Stückpreis aus.
Bitte teilen Sie uns bis spätestens 31. Oktober 2019 mit, ob in Ihrer Kreisgruppe Interesse an
diesem Angebot hat.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil,

i.A. Günther D. Klein

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e. V.

Fasanerie 1, 55457 Gensingen

Tel. 06727-8944-20, Fax: 06727-8944-22

g.d.klein@ljv-rlp.de

www.ljv-rlp.de


Einladung zur Hubertusmesse am 03.11.2019, 18:00 Uhr

Nach alter Tradition findet in diesem Jahr die Hubertusmesse der Kreisgruppe in der
evangelischen Kirche in Dachsenhausen statt.

Die Messe wird von den Bläsern der Kreisgruppe sowie der Es-Horn-Gruppe geblasen.
Besonders stimmungsvoll wird der Jägerschlag und die Verlesung der Hubertslegende in
der Dämmerung bei Laternenschein erfolgen. Die JägerInnen, Bläser und deren Angehörige
sowie alle Interessierte sind schon jetzt recht herzlich zu diesem Termin eingeladen.


Rita Berninger, Schriftführerin


10.000 Drückjagdböcke für Rheinland-Pfalz
Die Bewegungsjagdsaison steht an – Ministerium unterstützt Jägerschaft
Im Hinblick auf die Forderungen im „Handlungsprogramm Schwarzwild“ zur verstärkten Bejagung des Schwarzwildes hat das
zuständige Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) in Zusammenarbeit mit dem LJV zwei
Förderprogramme aufgelegt, die ab sofort unter den aus den jeweiligen Zuwendungsverträgen über die Weiterleitung eines
Zuschusses ersichtlichen Voraussetzungen in Anspruch genommen werden können. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der
Jagdabgabe.

Programm „10.000 Drückjagdböcke Plan Rheinland-Pfalz“:
Gefördert wird der Kauf von Drückjagdböcken bzw. Drückjagdleitern mit einem Festbetrag von 75,- Euro /Stück. Antragsberechtigt
sind in Rheinland-Pfalz jagdausübungsberechtigte Personen (Nachweis über entsprechenden Eintrag im Jagdschein).
Die Mindestzahl beträgt fünf Drückjagdböcke/Drückjagdleitern. Die Höchstzahl richtet sich nach der Größe der nachgewiesenen
Jagdrevierfläche und ist beschränkt auf max. eine Einrichtung pro angefangene 10 ha Jagdbezirksfläche.
Antrag auf Förderung Drückjagdböcke herunterladen

Programm „Hundeschutzwesten Rheinland-Pfalz“:
Gefördert wird der Kauf von Hundeschutzwesten, die geeignet sind, Jagdhunde bei Drückjagden und /oder Nachsuchen Schutz
gegen wehrhaftes Wild –insbesondere Schwarzwild – zu bieten. Die Förderung erfolgt als Anteilfinanzierung in Höhe von 50 % der
nachgewiesenen, zuwendungsfähigen Kosten. Antragsberechtigt sind Personen, die im Besitz eines in Rheinland-Pfalz
ausgestellten Jagscheines oder in Rheinland-Pfalz jagdausübungsberechtigt sind.
Antrag auf Förderung Hundeschutzwesten herunterladen

Einzelheiten zu den einzelnen Programmen und dem Antragverfahren (Förderfähigkeit, notwendige Unterlagen pp.) entnehmen Sie
bitte den detaillierten Zuwendungsverträgen über die Weiterleitung eines Zuschusses zusammen mit den jeweiligen
Antragsformularen, die für Sie zum Ausdruck in den jeweiligen Dateien bereitstehen.
Allgemeine Nebenstimmungen herunterladen
Reichen Sie Ihren Antrag, nach Vorliegen der Rechnung bei Ihnen, zusammen mit den weiteren erforderlichen Nachweisen ein.
Eine vorherige Antragstellung ist nicht erforderlich.
Anträge sind ausschließlich per vollständig ausgefülltem Formular an die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz,
Fasanerie 1, 55457 Gensingen, zu richten. Unvollständige/unleserliche Anträge können nicht bearbeitet werden. Ein
Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht. Gefördert wird im Umfang der dem LJV vom MUEEF bewilligten Fördermittel. Es
gilt die Reihenfolge des Einganges.

Andreas SCHOBER, Geschäftsführer


Hirschelfest

Am 11.08 2019 öffneten sich die Tore am Schießplatz "Hirschel"
In Zusammenarbeit mit dem Schützenverein, des TV Hahnstätten und der Kreisgruppe Rhein Lahn des Landesjagdverbandes RLP wurde das erste mal ein Tag der offenen Tür veranstaltet.
Nach langer Planung und regelmäßigen Sitzungen konnten um 11:00 Uhr die Tore geöffnet werden und ein toller Familientag beginnen.
Den Auftakt konnten die Böllerschützen des SSV Netzbach machen, direkt gefolgt von den Jagdhornbläsern des Landesjagdverbandes. Danach konnte das eigentliche Programm beginnen.
Die 500 Besucher konnten bei herrlichen Wetter Bogen und Lasertag schießen, zwei Falkner mit ihren Wanderfalken bei der Arbeit zusehen oder der Berufsfeuerwehr Wiesbaden bei Höhenrettungsübungen zusehen und anschließend selber Klettern. Wer mehr Interesse an Hunden hatte konnte sich ausgiebig Informieren. Für die kleinen Besucher wurde eine Hüpfburg aufgebaut die sehr gut abgenommen wurde.
Natürlich kam das leibliche Wohl nicht zu kurz. Wildbratwurst, Steak und auch Kuchen mit Kaffee konnten genossen werden.
Zum Abschluss wurde ein Rundflug über die Region Aar-Einrich verlost.

Einen großen Dank geht natürlich an alle Helfer ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre

Kai Lachermund


Pokalschiessen 2019 des Hegerings Diez – Ralf Hartenfels doppelt erfolgreich
Am 24. August 2019 führte der Hegering Diez sein alljährliches Pokalschiessen auf dem Schiesstand Hahnstätten durch. Dreizehn Teilnehmer waren angetreten, um den Hegeringpokal und den Keilerpokal zu erringen.
Folgende Disziplinen für den Hegeringpokal waren zu erfüllen: 3 Kugelschuss stehend angestrichen auf die Bockscheibe in 100 Meter, 2 Kugelschuss sitzend aufgelegt auf ein Rundholz auf die Fuchsscheibe in 100 Meter, 7 Schrotschüsse auf Rollhasen und 8 Schrotschüsse auf Trapptauben.
Am Ende war Ralf Hartenfels (102 Punkte) vor Heiko Hennig (100 Punkte) der glückliche Sieger. Detlef Herpel errang Platz 3 mit 92 Punkten.
Die Anlage für den laufenden Keiler war leider defekt, so dass nur auf die Scheibe mit dem stehenden Keiler geschossen werden konnte.
Gewinner des Keilerpokals nach 5 Schüssen auf die Keilerscheibe war nach Stechen (drei Schuss zusätzlich) mit 79 Punkten ebenfalls Ralf Hartenfels, gefolgt von Jochem Hillingshäuser mit 75 Punkten. Den 3. Platz teilten sich die punktgleichen Schützen Andre Nocon, Karl-Heinz Saischek und Thomas Herpel mit jeweils 48 Punkten.
Alle Schützen erhielten einen Sachpreis; den Spendern der Sachpreise sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt. Wer die Bedingungen für die Schiessnadeln Büchse und Flinte erfüllt hatte, konnte die jeweilige Nadel erwerben.
Um 16.30 Uhr beendete Hegeringgleiter Wolfgang Kohl die Veranstaltung, nicht ohne vorher den Schützen für ihr diszipliniertes Verhalten zu danken und dem Schiessstandpersonal seine besondere Anerkennung für die geleistete Unterstützung auszusprechen.

Wolfgang Kohl, HRL


Merkblatt für Jäger + zuständige/beauftragte Probennehmer mit Handlungs- und Verhaltensvorgaben im Zuge des Auffindens von Fallwild bei Wildschweinen bei ASP-Bedrohung

• bei Auffinden eines verendeten Wildschweines Lokalisation in der Revierkarte vermerken oder mit einem Smartphone GPS-Daten notieren/abspeichern

• falls Trasierband mitgeführt: Fundstelle entsprechend absperren

• Beprobungsset für Fallwild von Wildschweinen (hinterlegt zur Abholung bereit im Veterinäramt des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, Zimmer E34, 56130 Bad Ems) an die Fundstelle heranschaffen

• Blut, bevorzugt aus dem Herz mit langer Kanüle und aufgesetztem Aspirationsröhrchen, aus dem Wildschweinkörper entnehmen; Stempel des Röhrchens ganz herausziehen und abbrechen; Klebebarcode vom Röhrchen abreisen und auf Probenbegleitschein aufkleben

• bei älteren Fallwildkörpern Milzstreifen entnehmen oder gesamten Frischlingskörper beim Landesuntersuchungsamt abgeben (56072 Koblenz, Blücherstraße 34; Öffnungszeiten: Werktage 07:30 – 16:30 Uhr; an allen anderen Tagen: 09:00 – 11:00 Uhr)

• Hände, Instrumentarium und mit Schweiß benetzte Gegenstände gründlich reinigen und desinfizieren

• die Schweißprobe sicher im beigefügten Freipäckchenkarton verpacken und den beizufügenden Probenbegleitschein (runterzuladen von der LUA-Internetseite) vollständig und leserlich ausfüllen! die Fallwildbeprobungsentschädigungspauschale von 50,00 € wird automatisch auf die leserlich notierte Bankverbindung vom Land überwiesen!

• bei erfolgreicher Probenentnahme Fallwildkörper an Ort und Stelle bis zur Ergebnismitteilung belassen; bei negativem Befund: Aneignung, Verlochung oder Überlassen in den Naturkreislauf

• bei positiven Befund übernimmt das weitere Vorgehen das Veterinäramt

• zu Veranschaulichung ist im Internet ein Lehrfilm des Landesforsten-Rheinland-Pfalz hinterlegt:

https://www.wald-rlp.de/de/angebote/mediathek/wald-tier/schweinepest-probe-richtig-entnehmen/

gez. Veterinäramt des Rhein-Lahn-Kreises


Der Probebegleitschein kann auch von dieser Seite runtergeladen werden: Service/PR dann Dokumente/Formulare


Neue Beitragsordnung Die Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz hat am 10. Mai 2019 in Montabaur eine neue Beitragsordnung beschlossen.

Die Beitragsordnung tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft. Der Mitgliedsbeitrag für eine Einzel-mitgliedschaft bleibt bei 108,- Euro und für den reduzierten Beitrag bei 63,- Euro konstant. Mitglieder, die aufgrund älterer Satzungsbestimmungen eine Beitragsreduzierung erhalten haben, behalten diese (Bestandsschutz). Bitte beachten Sie die wesentlichen Änderungen: • Mitglieder bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres zahlen auf Antrag einen reduzierten Beitrag, wenn sie nachweisen, dass sie Schüler, Student oder Auszubildender sind oder einen Freiwilligendienst leisten.
• Mitglieder, die das 67. Lebensjahr vollendet haben, können auf Antrag einen reduzierten Beitrag zahlen.
• Haushalts-/Familienbeiträge:
o Haushalte mit mindestens zwei jagdscheinberechtigten Personen (und weiteren jagdscheinberechtigten oder nicht jagdscheinberechtigten Personen) zahlen auf Antrag den 1,5-fachen Jahresbeitrag.
o Haushalte mit einer jagdscheinberechtigten Person und weiteren nicht jagdscheinberechtigten Personen zahlen auf Antrag den 1,25-fachen Jahresbeitrag.
o Haushalte, die nur aus nichtjagdscheinberechtigten Personen bestehen, zahlen auf Antrag den reduzierten Beitrag.
o Voraussetzung ist immer der gemeinsame Haushalt! Ausnahme: scheidet ein Schüler, Student oder Auszubildender bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres aus einem vorbezeichneten Haushalt nur vorübergehend aus, bleibt die Beitragsvergünstigung unberührt.
• Mitglieder, die bereits Mitglied in einem anderen Landesjagdverband sind, zahlen (auf An-trag und Nachweis der Mitgliedschaft) den reduzierten Beitrag.
• Personen, die sich in der Jungjägerausbildung befinden sind im Eintrittskalenderjahr von der Beitragspflicht befreit (gilt zunächst vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021).
• Mitglieder, die kein SEPA-Lastschriftmandat erteilen, zahlen eine Bearbeitungspauschale von 10,- Euro pro Jahr.

Anträge und Nachweise sind bis spätestens zum 15. November über die Kreisgruppe bei der LJV Geschäftsstelle einzureichen! Bereits seit dem 1. Juni 2019 gilt die 12tel-Regelung, d.h. dass Mitglieder, die im laufenden Kalenderjahr in den LJV eintreten, nur für die Monate der Mitgliedschaft anteilig Beitrag zahlen müssen. Hier gilt das Eingangsdatum des Mitgliedsantrages in der LJV-Geschäftsstelle.
Für Fragen dazu steht die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
Die vollständige Beitragsordnung ist im Internet unter.
https://ljv-rlp.de/der-ljv/beitragsordnung/einzusehen.

F. VOIGTLÄNDER, stv. Geschäftsführer


Änderung der Probennahme
Hiermit möchten wir sie darüber informieren, dass aktuell die Anforderung für die Einsendung von Proben zur Untersuchung auf Klassische Schweinepest (KSP), bei den gesund erlegten Tieren, von 30 kg auf 20 kg herabgesetzt wurde (Link LUA auf konsolidierte Verfügung: https://lua.rlp.de/fileadmin/lua/Downloads/Tiere/Anordnungen/19_07_11_KSP-ASP-Anordung_Monitoring_konsolidierte_Fassung.pdf).

Das bedeutet konkret: Bei gesund erlegten Wildschweinen sind nur noch Proben bis zu einem Gewicht (aufgebrochen) von 20 kg zur Untersuchung auf Klassische Schweinepest zu entnehmen bzw. einzusenden (wichtige Indikatortiere für KSP). Hinweis: Die Verpflichtung zur Einsendung von Proben von verendet gefundenen, krank erlegten oder verunfallten Wildschweinen besteht unverändert weiter (wichtige Indikatortiere für ASP und KSP).

Kai Lachermund


Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde .
Am 07. September 2019 wird im Auftrag der Kreisgruppe Rhein- Lahn eine Brauchbarkeitsprüfung im Raum Dachsenhausen durchgeführt . Anmeldungen schriftlich , mithilfe des vollständig ausgefüllten Formblattes bis zum 17.08.2019 an den Hundeobmann Claus Krämer . Bei der Anmeldung ist verbindlich die Angabe ob die Brauchbarkeitsprüfung ohne Einschränkung oder für die Nachsuche erfolgt . Die Prüfungsgebühr in Höhe von 60,- / 80,- € Mitglieder / Nichtmitglieder ist in bar an den Hundeobmann zu entrichten . Für Mitglieder die am diesjährigen Hundeführerlehrgang teilgenommen haben , entfällt die Prüfungsgebühr . Die Prüfung ist auf 13 Hunde beschränkt. Zugelassen sind alle Jagdhunde deren Elterntiere einer von JGHV anerkannten oder zugelassenen Rasse angehören und die einen gültigen Tollwutimpfschutz besitzen. Der Führer des Hundes muss Jagdscheininhaber sein ! Jagdschein und Impfpass am Prüfungstag bitte nicht vergessen ! Anmeldung schriftlich an Claus Krämer , In der Esch 5 56340 Osterspai oder per E-Mail.

Claus Krämer , Hundeobmann


Mentoren gesucht

Beim diesjährigen Jägerkurs werden noch dringend zwei Mentoren gesucht. Die Kreisverwaltung hat jetzt den Datenschutz für sich entdeckt und gibt die Liste der gemeldeten Mentoren nicht raus so das auf diesem Weg nach Mentoren gesucht wird.
Wer also noch einen angehenden Jungjäger helfen möchte bitte bei der Schule melden oder kurze Nachricht an mich, ich gebe es gerne weiter.

Kai Lachermund



Erfolg in der Pfalz

Zum ersten Mal und nur eineinhalb Jahren nach der Gründung nahm die Jagdhornbläsergruppe „Rhein-Lahn“ am Landesbläserwettbewerb RLP teil. Neben dem zweiten Platz errang die Gruppe in Bad Dürkheim mit einer Bewertung über 800 Punkten auch die goldene Hornfesselspange in der Königsklasse der B-Hörner. Ein toller Erfolg, der die disziplinierte und hochmotivierte Vorbereitung der Bläser widerspiegelt. Das hochkarätige Teilnehmerfeld in der Wertungsklasse bestand aus insgesamt sieben Mannschaften – fünf aus anderen Bundesländern, die sich noch mal für den zwei Wochen später stattfindenden Bundesbläserwettbewerb testeten, und nur zwei aus Rheinland-Pfalz. Der Sieger in dieser Klasse zeigte mit 974 von 975 möglichen Punkten eine sagenhafte Leistung. Für die junge Formation aus dem Rhein-Lahn-Kreis bleibt also genügend Luft nach oben, um sich zukünftig noch weiter zu verbessern. Ab dem 16. Juli startet ein sechswöchiger und kostenloser Ausbildungskurs für das Fürst-Pless-Horn. Die Übungsabende finden Dienstags von 20 bis 21 Uhr in der evangelischen Kirche der Stiftung Scheuern in Nassau statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, in diesen besonderen Teil des Brauchtums hinein zu schnuppern und vielleicht eine neue Leidenschaft zu entdecken. Wer schon ein Jagdhorn hat, sollte es natürlich mitbringen. Bitte meldet Euch beim Brauchtumsobmann Bernd Lindemann (Tel. und E-Mail) an, damit wir den Ablauf bestmöglich organisieren können. Für erfahrene Bläser stehen natürlich weiterhin alle Türen weit offen, sich der Bläsergruppe anzuschließen.

Bernd Helbach


Jungjäger erhalten Zeugnisse
6 Fachgebiete, 10 Monate Vorbereitung und 6 Prüfer
16 Jagdscheinanwärter traten in diesem Jahr zur Jägerprüfung der Kreisgruppe Rhein Lahn im Landesjagdverband Rheinland Pfalz an und wurden im Bereich Wildbiologie, Tierkunde, Jagdpraxis, Waffenkunde, Hundewesen, Wildkrankheiten und Behandlung von erlegtem Wild und Recht auf Herz und Nieren geprüft.
14 angehende Jungjäger mussten sich vor der Prüfungskommission mit dem letzten Teil, der mündlichen und praktischen Prüfung, beweisen. Vorausgegangen war die Schießprüfung mit dem jagdlichen Schießen mit Büchse und Flinte, die leider 2 Teilnehmer nicht bestanden, und die schriftliche Prüfung.
Mit erstaunlich gutem Ergebnis, freut sich Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz, was beweist das die Ausbilder gute Arbeit geleistet haben.
Die Lehrgangsbeste war mit der Note 1,33 Alexandra Hasselbach – Minor.
Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz gratulierte ihnen im Namen der Prüfer und der gesamten Kreisgruppe und betont das der Jäger der Anwalt der Natur und des Wildes ist. Mit der Prüfung seien die Grundlagen gelegt, so der Prüfungsleiter, jetzt beginne das Lernen in der Praxis.
Die Kreisgruppenvorsitzende Angela Warkentin überbrachte die Grüße der Kreisgruppe bedankte sich bei allen Prüfern und Ausbildern und nicht zuletzt bei den Mentoren, die Ihre Reviere, ihre Zeit und ihr Know-how zu Verfügung gestellt haben und hofft das alle neuen Jäger der Kreisgruppe und dem Landesjagdverbandes treu bleiben.


Kai Lachermund


Jahreshauptversammlung des Kreisjagdverbandes
Pünktlich um 19:10 eröffnete die Bläsergruppen des Kreisjagdverbandes die diesjährige Jahreshauptversammlung. Die Kreisvorsitzende Angela Warkentin begrüsste die Anwesenden und die Ehrengäste. Der Landrat Frank Puchtler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und betonte das die ASP nur in Zusammenarbeit zu bewältigen ist. Er bedankte sich für die Übungen die im Bereich Katzenelnbogen stattgefunden haben.

Der Kreistagvorsitzende Matthias Lammert erklärte das die Verwaltungskosten bei der um 50% reduzierten Jagdsteuer gleich sind und das Ziel die Abschaffung sei. Von der Frischlingsprämie sollte mehr gebrauch gemacht werden und hofft das die ASP an uns vorbeigeht.

Die Vorsitzende des KJV Angela Warkentin bedankte sich nochmal bei den Beteiligten für die Senkung der Jagdsteuer und sagte das das noch nicht alles sein kann. Die Nutzungsvereinbarungen für den Schießstand "Am Hirsche"l ist mit den drei Vereinen geschlossen worden so das auch da Rechtssicherheit besteht. Bei der Jungjägerausbildung hat es auch Änderungen gegeben. Der Langjährige Lehrgangsleiter Klaus Weber ist ausgeschieden. „Er ist in den Wohlverdienten Ruhestand getreten“ so Angela Warkentin. Neuer Lehrgangsleiter ist Rouven Stotz. Angela Warkentin bat weiterhin an das Rebhuhn und Kaninmonitoring teilzunehmen. In Kastelaun wird ein Schwarzwildgatter für die Hundeausbildung entstehen. Der Betrieb ist für Frühjahr 2020 vorgesehen.

Dr. Dietze vom Kreisveterinäramt erklärte den Weg der ASP von Afrika zu uns und erläuterte die Maßnahmen anhand der eigenen Übung in Schönborn und wies darauf hin, das die frühzeitige Erkennung das A und O ist. Die Bekämpfung der ASP ist nur mit den Jägern möglich, betonte aber das nicht die Wildschweine hauptverantwortlich für die Ausbreitung ist.

Dr. Ulf Hohmann von Landesforsten RLP referierte über den Risikofaktor Mensch bei der Ausbreitung der ASP und zeigte eindrücklich Fotos von Raststätten bei denen die Mülleimer nicht ausreichend gesichert waren. Je schneller die ASP erkannt wird desto schneller kann sie bekämpft werden.

KJM Rüdiger Klotz erinnerte nochmal an die Wichtigkeit der scharfen Bejagung von Wildschweinen aufgrund der ASP. Letztes Jagdjahr wurden nur 50-55% der Strecke erlegt wie im Jahr davor. Einer der Gründe sei, so Rüdiger Klotz, der lang anhaltende Sommer bei dem Frischlinge verdurstet sind und der plötzliche Wintereinbruch. Auch wenn die Aufwandsentschädigung nur für Frischlinge bis 30Kg zählt empfiehlt Rüdiger Klotz die Beprobung auch bei stärkeren Säuen.
In den 230 Revieren die es im Kreisjagdverbandes gibt wurden 330 Rotwild gestreckt, 160 Dammwild, 230 Muffel, 2500 Schwarzwild und 5100 stück Reh.
Der Schatzmeister Matthias Meister legte des Kassenbericht vor und wurde von den Kassenprüfern mit Dank für hervorragende Arbeit entlastet.

Frank Schäfer bedankte sich bei allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit auf dem Schießstand Hirschel. Er bedankte sich auch bei der Jagdstube Hartenfels für gespendete Sachpreise beim Damenschießen.

Die Trophäenbesprechung wurde dieses Jahr von Klaus Weber, Kurt Plies, Matthias Meister und Rolf Friedrich durchgeführt.

Die besten Rehkronen hatten in diesem Jahr:

Walter Peter Twer mit 101,6 Punkten

Thorsten Krings mit 92,8 Punkten

und Tim Brahmkamp mit 91,2 Punkte.

Bei den Keilerwaffen konnten nur zwei von drei Waffen begutachtet werden da eine angeklebt war.

Martin Bens erzielte 95 Punkte

Franz Josef Kurth 90 Punkte

Beim Muffel ereichte Felix Hochstein 214 Punkte und Udo Rau 210,55 Punkte

Das beste Rotwild kam aus Welterrod von Jan Hollub mit 162,86 Punkte, ein Hirsch im 12-13 Kopf.

Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft bei den Bläsergruppen:

für 5 Jahre:

Angela Warkentin und Melanie Weber

Für 10 Jahre:

Dirk Albus

Für 15 Jahre:

Ulrich Gemmer und Rüdiger Emmerich

Für 20 Jahre:

Ewald Arzbächer, Helmut Bauer und Peter Hamm

Für 30 Jahre:

Alois Gottfried

Für 40 Jahre:

Christina Sprenger

Frau Warkentin bedankte sich nochmal für die von allen Jägern geleistete Arbeit und beendete die Sitzung um 22:30 Uhr

Kai Lachermund


Geschafft! Jagdsteuer halbiert
Kreisgruppe setzt die Senkung durch

Sehr erfreut zeigen sich die Jäger im Rhein Lahn Kreis.
Bei der letzten Kreistagssitzung wurde beschlossen das die Jagdsteuer um 50% gesenkt wird. Nur die wenigsten Landkreise in Rheinland Pfalz erheben noch den maximalen Steuersatz von 20%. Die jetzt vorgenommene Halbierung zeigt eine deutliche Anerkennung der Arbeit und den Aufwand für den Umweltschutz. Im Vorfeld der Sitzung haben sich Vertreter der CDU Fraktion mit der Vorsitzenden der Kreisgruppe Rhein Lahn, Angela Warkentin und Bernd Weber getroffen und sich über die Arbeit der Jäger, insbesondere über den 15 Punkte Plan zur Bekämpfung der ASP informiert.

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