Jungjäger-Ausbildung

Ausbildungsleiter: Rouven Stotz

Handy: 0171/3457399
E Mail: rstotz@gmx.de



Voraussetzungen
Wer in Deutschland zur Jagd gehen möchte, braucht einen gültigen Jagdschein. Der wird erst nach erfolgreicher Jägerprüfung und Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung ausgestellt.

Die wichtigsten Voraussetzungen für Ausbildung und Prüfung:

Alter:16 Jahre für den eingeschränkten Jugendjagdschein (Kurs und Prüfung mit 15 Jahren möglich); 18 Jahre für den uneingeschränkten Jagdschein

Zuverlässigkeit: Nur wer von den Behörden als zuverlässig eingestuft wird, also ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis vorweisen kann, wird zur Jägerprüfung zugelassen.

Persönliche Eignung: Geistige und körperliche Eignung sind zwingend notwendig.

Dauer: Bis zur erfolgreichen Prüfung vergehen insgesamt gut 180 Stunden Theorieunterricht, Schießübungen sowie Praxiseinheiten.

Zusätzlich: eigenständiges Lernen!!!


Die einzelnen Fächer:

Wildbiologie, Tierkunde: Kenntnisse über jagdbare und nicht jagdbare frei lebende Tierarten in Deutschland, Wildökologie, Naturschutz, Biotopgestaltung und -schutz, Ökologie


Jagdpraxis: Jagdbetrieb (einschließlich Abschussplanung sowie Planung und Durchführung einer Gesellschaftsjagd), Wildhege, Schätzung des Wildbestands und Wildbewirtschaftung, Wild- schadenverhütung, Land- und Waldbau, Fallenjagd und Fanggeräte, Jagdethik, Waidgerechtigkeit, Geschichte der Jagd, jagdliches Brauchtum


Waffenkunde: Waffenrecht, Waffentechnik, Führung von Jagd- waffen (einschließlich Faustfeuerwaffen), Aufbewahrung, Pflege, Munition, kalte Waffen, Optik, Sicherheitsbestimmungen


Hundewesen: Jagdhunderassen, Haltung, Ausbildung, Führung und Einsatz von Jagdhunden, Krankheiten


Wildkrankheiten und Behandlung von erlegtem Wild:
Dozent:
Dr.Günter Stolzefuß
Bachstr. 33
56364 St.Goashausen
06771/7100
Behandlung des erlegten Wildes unter besonderer Berücksichtigung der hygienisch erforderlichen Maßnahmen, Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbrets als Lebensmittel, Wildkrankheiten und -seuchen, Trophäenkunde, Tierkörperbeseitigung


Recht:
Dozent
Steffen Herzog
Tel.: 06772/9679012
Handy.: 0152/28851623
E-Mail: waldbauverein@t-online.de
Jagd-, Tierschutz-, Naturschutz- und Landschaftspflege- recht sowie alle weiteren die Jagd beeinflussenden Rechtsbereiche einschließlich Unfallverhütungsvorschriften und anderer Sicherheitsbestimmungen


In der praktischen Ausbildung steht der sichere Umgang mit der Langwaffe (Büchse und Flinte) und der Kurzwaffe (Pistole und Revolver) an erster Stelle.
Die Schießfertigkeit wird auf einem Schießstand trainiert:
Büchse (Kugel): Häufigstes Ziel ist die Rehbockscheibe, die entweder sitzend aufgelegt oder stehend angestrichen auf 100 Meter Entfernung beschossen wird.
Laufender Keiler: Schuss stehend freihändig auf bewegliches Ziel ( 60 Meter). Flinte (Schrot): Hier werden "Rollhasen" auf 35 Meter beschossen.
Kurzwaffe: Die Ausbildung umfasst auch die Handhabung von Kurzwaffen. 

Der Prüfungsablauf:

Die staatliche Prüfung erstreckt sich meist über drei Tage und beginnt mit dem jagdlichen Schießen.

Schießen und Waffenhandhabung: Bei der Schießprüfung müssen die Jagdscheinanwärter ihre Schießfertigkeit mit der Büchse und der Flinte,und auch mit Pistole oder Revolver, sowie den sicheren Umgang mit der Jagdwaffe unter Beweis stellen. Dabei sind Mindestergebnisse festgelegt. Mangelhafte Leistungen in der Schießprüfung können nicht durch gute Leistungen in anderen Prüfungsteilen ausgeglichen werden.

Theoretische schriftliche Prüfung: Alle Fachbereiche werden geprüft. Dies kann ausschließlich mit Multiple-Choice-Fragen geschehen; ein Teil der Antworten kann auch frei formuliert werden.

Mündliche und praktische Prüfung: Hier werden ebenfalls alle Fachbereiche geprüft. Im Unterschied zur schriftlichen Prüfung muss sich der Jagdscheinanwärter einer mehrköpfigen Prüfungskommission stellen. Hierbei wird dem Fach Waffenkunde und -handhabung ein hoher Stellenwert beigemessen. Ebenfalls können ein Gang durch das Revier und eine Jagdsituation simuliert werden. Auch das Erkennen von Hunderassen, Wildtierpräparaten und Pflanzen ist Prüfungsbestandteil.

Als geprüfter Jäger gehören sie fortan zu den 0,4 % der Bevölkerung (vier Jäger auf 1000 Bundesbürger), denen man vertraut und zutraut, daß sie auf Grund ihres fachlichen Könnens und ihrer inneren Einstellung zur Natur, die Jagd fachgerecht und verantwortungsvoll ausüben.
Waidgerecht eben, wie es bei den Waidmännern heißt.


Sie bleiben trotz seines eventuell fortgeschrittenen Alters drei Jahre lang Jungjäger. Ein Zeitraum, in dem sie von erfahrenen Jägern lernen und in zahlreichen Reviergängen Praxis erlangt. Erst dann sind sie berechtigt, ein Jagdrevier zu pachten. Damit erhalten sie aber nicht nur das Recht zum Erlegen von Wild, sondern gleichzeitig nimmt man sie in die Pflicht. Denn in den Abschußplänen der unteren Jagdbehörde werden jährlich für bestimmte Wildarten Abschußquoten festgelegt, die erfüllt werden müssen. Als Jäger müssen sie dafür Sorge tragen, daß keine Wildart überhand nimmt und damit anderen Arten und dem Wald schadet.
Eines steht allerdings immer an höchster Stelle. Dies ist insbesondere der Schutz, die Förderung und der Erhalt der artenreichen und gesunden freilebenden Tierwelt. Dazu gehören ebenfalls die Sicherung ihrer Lebensgrundlagen und die Bewahrung der biologischen Vielfalt.

Infoabend für den neuen Jungjägerkurs

Der Infoabend zum neuen Jungjägerkurs findet am 08,07 2019 um 19:00 Uhr im Gasthaus Lindenhof statt.

Die Teilnahme ist Kostenlos und Unverbindlich.

Der neue Kurs beginnt am 10,07 2019.

Formulare:

Antrag auf Zulassung zum Mentor:

antragaufanerkennungalsmentorinbzwmentorgemaess23landesjagdverordnung.pdf

Antrag auf Zulassung zur Prüfung:

antragaufzulassungzurjaegerpruefung.pdf

Mentorenbestätigung:

mentorenbestaetigung.pdf

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